Mit der Kurbel pumpt man einmal Luft (Wind) in den Magazinbalg und dreht damit gleichzeitig die Walze auf der die Musik gespeichert ist. Wird zu viel Luft gepumpt bzw. durch die Walze weniger Musik abgerufen, sorgt ein Überdruckventil, dass die überschüssige Luft abgelassen wird.
Während des Drehens erreicht nun der Stift der Walze den Clavisstift hebt das Clavis nach oben und drückt damit über eine Wippe den Stecher mit seinem Drahtfortsatz in den Magazinbalg hinein und öffnet so die Ventilklappe des entsprechenden Tones. Jetzt ertönt der Ton der angesteuerten Pfeife. Da je nach Größe einer Orgel 18 bis 45 Clasvistasten nebeneinander im Clavis vorhanden sind, ertönen viele Pfeifen gleichzeitig und sorgen für einen lauten und kräftigen Klang der Drehorgel. Die Klangfarbe wird durch die unterschiedlichen Pfeifentypen (Trompeten, Geigenpfeifen, gedackte Pfeifen und andere Pfeifenkonstruktionen) erreicht.
Anhand einer Flash-Animation wird die raffinierte Funktion einer Walzendrehorgel erklärt und die einzelnen wichtigen Teile der Walzendrehorgel beschrieben.